| 12-Stunden-Training (2012) |
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10-jähriges Jubiläum des legendären 12h-TrainingsRichtig, vor genau 10 Jahren fand zum ersten Mal das legendäre 12h Training statt. Wenn man den Aussagen vieler glaubt, fühlten sich die ersten 12h wirklich noch wie 12h an. Die Trainingseinheiten der letzten und auch von diesem Jahr gingen dagegen wieder wie im Fluge vorbei. Unter dem Motto: „Alt und Jung“ kamen wieder sehr viele unterschiedliche Themen und Trainingseinheiten zustande. Das dominierende Spiel dieses Jahr war Basketball, welches auf der einen Seite in seiner Urform (mit nur einem Korbwerfenden) gespielt wurde, als auch in einer sehr neuen Variante, bei der die Spieler verschiedene Formen von Pratzen tragen mussten. Auch das Basketballspielen mit typischen Alterserscheinungen, wie Schwerhörigkeit, Bierbauch oder blockierten Gelenken wurde ausprobiert. Dabei hat der ein oder andere mit Sicherheit festgestellt, wie schwer es im Alter sein könnte sich flexibel zu bewegen. Genauso interessant waren die unterschiedlichen Ausführungen des Fußballspiels. Zum einen mit vielen Hindernissen und einem Medizinball, zum anderen mit einem eingeschränkten Laufvermögen oder aber im Krebsgang. Neben den Spielen für Erwachsene wurden aber auch reichlich „Kinderspiele“ ausprobiert (Hasch-mich, Tauziehen, Schwänzchen- oder Klammerhasche etc.). Natürlich kam auch das Karate nicht zu kurz. Unter dieser Rubrik wurden sowohl Kihon als auch Kumite trainiert. Auch die verschiedenen Aspekte der zwei Karatedachverbände: JKA und DKV in Bezug auf das Prüfungsprogramm und die Anforderungen an den Prüfling wurden beleuchtet und im Praxistest analysiert. Schließlich wurde noch eine historische-Karatewanderung durch Halle unternommen, bei der an geschichtlich bedeutsamen Standorten mehrere Dan-Katas zum Besten gegeben wurden. Der tiefere Sinn dieser Karateeinheiten sollte zeigen, dass unser Verein sich nicht nach festen Maßstäben in einen traditionellen oder modernen Karateverein einteilen lässt, sondern dass wir ein Verein sind, der sowohl die traditionellen Aspekte als auch das moderne Karate miteinander verbindet. Das mögen für jeden sehr persönliche Gesichtspunkte sein, aber es wurde deutlich, dass Fortschritt nur dann stattfinden kann, wenn man das „Alte“ lernt und es versucht weiterzuentwickeln um neue Wege zu gehen! Eine, für die meisten, wahrscheinlich sehr ungewöhnliche Einheit fand unter der Leitung von Herrn Alasti statt. Er gab uns erste Einblicke in die traditionelle chinesische Kunst des Qi-Gong (Energie-Arbeit), welches für die meisten sicherlich sehr ungewohnt aber dennoch sehr interessant gewesen ist. Nach einer kurzen aber sehr intensiven Kraftrunde, wurde das Training mit einer progressiven Muskelentspannung beendet. Danach hieß es noch Gruppenfotos machen und Jürgen und Rocket hatten die Ehre die 10 (10. 12h Training) als lebendes Kunstwerk darzustellen. Der Tag wurde dann noch gemütlich beim Grillen und netten Gesprächen abgerundet, obwohl sicherlich viele auch an den nächsten Tagen noch viel vom Training in Form des einen oder andern Muskelkaters hatten. Alles in allem also ein sehr gelungener Tag mit vielen Ideen rund um das Thema „Alt und Jung“im Karate. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten und ich bin schon gespannt auf das 11. 12h-Training. Eure Claudia
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